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Die vergangenen Monate waren eine spannende und aufregende Zeit: Rund um NITRAS gab es einige Neuerungen,
die von Bedeutung sind und auf die wir voller Stolz zurückblicken. Daneben wurden auch seitens der EU neue Rahmenbedingungen
geschaffen, die den gesamten Markt betreffen. Diese Punkte nehmen wir daher zum Anlass, Ihnen hiermit einen kurzen Jahresrückblick
2018 zur Verfügung zu stellen.

VERGRÖSSERUNG BÜRO & LAGER / OPTIMIERTE LOGISTIK
Vor knapp einem Jahr begannen umfangreiche Baumaßnahmen, die seit ein paar Tagen abgeschlossen sind. Neben neuen Büros und
modernen Besprechungsräumen wurde unser Lager auf insgesamt fünf Hallen und somit mehr als 10.000 qm Lagerfläche vergrößert.
Zudem haben wir unsere gesamte Logistik im Laufe des Jahres optimiert. Dazu gehören unter anderem moderne Hochregalsysteme
sowie Scannersysteme, die Warenein- und Warenausgänge direkt erfassen.

GRÖSSERES TEAM
Unser Team wurde entsprechend verstärkt und neue Mitarbeiter in den Bereichen Produktmanagement, Vertrieb, Marketing, Lager und
Bekleidungstechnik eingestellt. Zusätzlich stehen Ihnen weitere Außendienstmitarbeiter zur Verfügung, die Sie auch vor Ort fachkundig
beraten.

NEUE PRODUKTE & NEUER KATALOG 2019
In diesem Jahr haben wir unser Sortiment um einige Innovationen erweitert: Neben neuen Schutzhandschuhen haben wir an unserer
Arbeits- und Berufsbekleidung sowie an unseren Sicherheitsschuhen gearbeitet und diese Bereiche stark ausgebaut. Völlig neu sind
zudem unsere Schutzbrillen VISION PROTECT, die unser Sortiment weiter abrunden. Alle Neuheiten finden Sie in unserem neuen
Produktkatalog 2019, der in wenigen Tagen versendet wird.

NEUE RAHMENBEDINGUNGEN DURCH VERORDNUNG (EU) 2016/425
Die neue Verordnung (EU) 2016/425 gilt seit dem 21.04.2018 und bestimmt nun erstmalig einheitliche Vorschriften in Bezug auf PSA, die
für alle Mitgliedsstaaten der EU gleichermaßen gelten. Die neue PSA Verordnung regelt grundlegende Anforderungen an den Entwurf und
die Herstellung von PSA, mit dem Ziel, die Gesundheit und Sicherheit des Nutzers zu gewährleisten. Wir behandeln alle Punkte der neuen
Verordnung (EU) 2016/425 mit entsprechender Sorgfalt und setzen diese entsprechend um, damit wir Ihnen nach wie vor konforme und
sichere PSA liefern.

WICHTIGE ÄNDERUNG FÜR SCHUTZHANDSCHUHE: DIE NEUE EN 388:2016
Die EN 388 wurde erstmals im Jahre 1994 veröffentlicht und legt seitdem Anforderungen und Prüfverfahren für Schutzhandschuhe gegen
mechanische Risiken fest. Die derzeit aktuelle Fassung, EN 388:2016, wurde im Januar 2017 ausgegeben und bringt einige Neuerungen
mit, die viele relevante Aspekte für die Praxis betreffen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören die Überarbeitung der Prüfverfahren zur
Abriebfestigkeit sowie zur Schnittfestigkeit.

Abriebfestigkeit: In der Vergangenheit führten mehrere Faktoren zu teilweise erheblichen Abweichungen bei den Prüfergebnissen, da
die ermittelten Leistungsstufen stark von dem gerade verwendeten Abriebmittel abhängig waren. Dies hatte zur Folge, dass die
Ergebnisse nicht bzw. kaum vergleichbar und reproduzierbar waren. Als Reaktion darauf, spezifiziert die EN 388:2016 nun detailliert ein
neu zu verwendendes Abriebmittel und spricht eine Empfehlung für einen bestimmten Hersteller aus. Damit soll das Prüfverfahren
verbindlicher und einheitlicher gestaltet werden, um die erzielten Prüfergebnisse vergleichbar und reproduzierbar zu machen.
In der Praxis resultiert daraus ggf. eine geringere Leistungsstufe der Abriebfestigkeit. Dies kann vor allem bei Lederhandschuhen
auftreten (Beispiel: 3133 (alt) und 2133X (neu)).

Schnittfestigkeit: Aufgrund stetiger Fortschritte in der Entwicklung innovativer Materialien, geriet der Coupe-Test, als alleinige
Schnittfestigkeitsprüfung gemäß EN 388:2003, besonders in den letzten Jahren an seine Grenzen, da immer mehr Schutzhandschuhe
mit Leichtigkeit die höchste Leistungsstufe 5 erzielten. Somit mangelte es hier schnell an der Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Auf diese
Problematik wurde im Rahmen der EN 388:2016 reagiert und eine weitere Schnittfestigkeitsprüfung (TDM-Test) aufgenommen. Ergänzend
dazu wurde auch das Prüfverfahren des bestehenden Coupe-Tests überarbeitet. Für die Praxis sind beide Änderungen wichtig. Zum einen
stellt der TDM-Test deutlich höhere Anforderungen an Schutzhandschuhe und zielt darauf ab, bessere Vergleichswerte im hohen
Schnittfestigkeitsbereich zu liefern und so feinere Abstufungen im gesamten Leistungsspektrum zu ermöglichen. Zum anderen bewirkt die
Überarbeitung des Coupe-Tests in der Regel eine Neubewertung der entsprechenden Leistungsstufe. So haben beispielsweise
Schnittschutzhandschuhe statt 4543 (EN 388:2003) die neuen Werte 4443C (EN 388:2016). Hierbei ist zu beachten, dass diese
Änderungen nicht durch Materialänderungen am Schutzhandschuh hervorgerufen werden, sondern lediglich durch die Neubewertung der
Ergebnisse des Coupe-Tests. In allen Fällen handelt es sich nach wie vor um die gleichen, hochwertigen Schnittschutzhandschuhe. Als
Alternative steht es Herstellern auch frei, das Ergebnis des Coupe-Tests nicht anzugeben und durch ein „X“ zu kennzeichnen.

Sofern Sie zu einem der genannten Punkte Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hinter uns liegt also ein erfolgreiches und intensives Jahr 2018 und wir freuen uns schon jetzt auf die neuen Herausforderungen im Jahr 2019!
Zudem bietet sich im folgenden Jahr wieder die schöne Möglichkeit, Sie persönlich auf der A+A in Düsseldorf begrüßen zu dürfen!

Wir wünschen Ihnen vorab eine schöne Adventszeit!

Ihr NITRAS Team

AS Arbeitsschutz GmbH | Heinrich-Hertz-Str. 11 | 50181 Bedburg | Tel.: +49 2272 9060 0 | Fax: +49 2272 9060 90 | Mail: info (at) nitras.de
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